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Mutmachreise – erster Arbeitsentwurf der Förderinitiative

  • Writer: Michael Elberth
    Michael Elberth
  • Mar 7
  • 3 min read

Mutmachreise Arbeitsentwurf – Stand: März 2026

Mutmachreise – erster Arbeitsentwurf für die Umsetzung einer Förderinitiative für mutmachende Schulprojekte (Arbeitsentwurf – Stand: März 2026)


Dieser Beitrag ist bewusst ein erster Arbeitsentwurf. Die grundlegende Idee ist aber klar: Schulen sollen mutmachende Projekte umsetzen, die das Miteinander und die Schulkultur stärken. Was ich hier skizziere, ist vor allem der erste Entwurf dafür, wie die Förderinitiative „Mutmachreise“ konkret ablaufen könnte – inklusive Spielraum, damit sich das Konzept durch Feedback und Erfahrungen weiterentwickeln darf.


Mutmachreise Flyer

Worum geht es bei der Mutmachreise?

Die Mutmachreise ist eine Förderinitiative für Schulen, die mutmachende Projekte gemeinsam mit Schüler*innen umsetzen möchten.

Wichtig ist mir (Michael Elberth / @Doodleteacher) dabei besonders:

  • Die Projekte werden nicht ausschließlich von Lehrkräften „für“ Schüler*innen gemacht, sondern mit Schüler*innen geplant, gestaltet und umgesetzt.

  • Es geht um Projekte, die im Schulalltag realistisch umsetzbar sind. Z. B. im Rahmen von

    • AGs

    • Projektwochen

    • fächerübergreifenden Vorhaben

    • Aktionen für die ganze Schule

  • Beispiele für mögliche Projekte:

    • eine große Growth-Mindset-Wand (mit Sprüchen, Designs, Beiträgen der Schüler*innen)

  • eine Friedensbrücke / ein Projekt für respektvolles Miteinander (z. B. als großes Poster oder Schulaktion)

  • eine Mutmach-AG oder Schreibwerkstatt (z. B. „Mutmachtexte“, „Stärken-Zitate“, „Komplimente-Projekt“)

  • Projekte, die Stärken sichtbar machen und Gemeinschaft fördern


Was ist das Ziel der Förderinitiative?

Die Mutmachreise soll…

  • gute Projektideen sichtbar machen

  • Schulen / Schulklassen ermutigen, solche Projekte umzusetzen

  • Inspiration durch Beispiele ermöglichen („So kann es gehen“)

  • ausgewählte Projekte finanziell fördern

  • ggf. einzelne Projekte zusätzlich begleiten (Beratung, Videocall...)


So könnte der Ablauf aussehen (Arbeitsentwurf)


1) Ideen entwickeln und einreichen

Schulen reichen eine Projektidee ein. In der Einreichung sollte erkennbar sein:

  • Was ist die Projektidee und welches Ziel verfolgt sie?

  • Wie werden Schüler*innen konkret beteiligt?

  • Welche Umsetzung ist geplant (AG, Projektwoche, fächerübergreifend, Schulaktion)?

  • Welche Wirkung wird für die Schulklasse / Schulgemeinschaft erwartet?


2) Ideen teilen und sichtbar machen

Alle geeigneten Einreichungen (auch ohne Förderung) können Teil der Mutmachreise sein, indem sie:

  • als Ideenbeispiele sichtbar gemacht werden

  • andere Schulen inspirieren

  • zeigen, wie vielfältig mutmachende Projekte aussehen können

Wichtig:

Nicht jedes Projekt muss Förderung erhalten, um wertvoll zu sein. Sichtbarkeit und Austausch sind ein eigener Nutzen.


3) Förderung vergeben (mögliche Varianten)

Eine mögliche Förderstruktur (noch nicht final) könnte sein:

Variante A

  • 1 Schule erhält 1000 € Förderung

  • 2 Schulen erhalten jeweils 500 € Förderung

Variante B

  • 4 Schulen erhalten jeweils 500 € Förderung


Zusätzlich zur Projektidee sollen die Schulen kurz beschreiben:

  • Wofür wird das Geld konkret benötigt? (z. B. Material, Druck, Gestaltung, Aktionstage, Workshop-Bausteine)


4) Projekte vorstellen (Transparenz & Inspiration)

Geförderte Projekte stellen einmal kurz vor:

  • was sie umgesetzt haben

  • welche Schüler*innen beteiligt waren

  • was gut funktioniert hat

  • was sie anderen Schulen empfehlen würden

Das soll keine „Perfektionsschau“ sein, sondern echte Praxisbeispiele.


5) Begleitung (klein, realistisch, ausgewählt)

Zusätzlich zur finanziellen Förderung könnte ich mir gut vorstellen, dass ich 2–3 Projekte persönlich begleite – als Extra-Baustein.

Begleitung könnte bedeuten:

  • kurze Abstimmungsgespräche (z. B. Start / Mitte / Abschluss)

  • Unterstützung beim Strukturieren der Umsetzung

  • Ideen für Sichtbarkeit (Dokumentation, Präsentation)

  • Ermutigung, dran zu bleiben

Wichtig:

Begleitung ist begrenzt, damit es realistisch bleibt und keinen Druck erzeugt.


Und was ist mit Projekten, die keine Förderung brauchen?

Auch das ist ausdrücklich mitgedacht:

  • Manche Projekte brauchen kein Geld, sondern nur eine gute Idee und ein bisschen Rückenwind.

  • Diese Projekte können trotzdem Teil der Mutmachreise sein, indem sie ihre Idee teilen oder Ergebnisse sichtbar machen.

Die Mutmachreise soll deshalb nicht nur ein „Wettbewerb“ sein, sondern eine Initiative, die:

  • Ideen sammelt

  • Praxis sichtbar macht

  • Mut verstärkt

Förderung ist ein Baustein – nicht der einzige.


Warum ich das (trotz offener Punkte) jetzt schon veröffentliche

Weil Entwicklung sichtbar sein darf.

Dieser Beitrag ist ein Arbeitsentwurf. Ich möchte zeigen:

  • wohin die Initiative gehen könnte

  • welche Fragen noch offen sind

  • welche Varianten ich gerade prüfe

So kann die Mutmachreise gemeinsam mit (euren) Rückmeldungen wachsen – und nicht erst dann starten, wenn alles „perfekt“ ist.


Drei Fragen zur Mutmachreise

Was genau sollen Schulen tun?

Eine mutmachende Projektidee gemeinsam mit Schüler*innen planen und umsetzen (z. B. AG, Projektwoche, Schulaktion) – und wenn sie möchten, die Idee/Ergebnisse mit anderen teilen.

Ist das schon ein fertiges Programm?

Nein. Es ist ein erster Arbeitsentwurf für eine Förderinitiative. Ablauf, Förderung und Begleitung werden durch Feedback und Erfahrungen konkretisiert.

Wie kann eine Schule mitmachen?

Indem sie eine Projektidee einreicht – unabhängig davon, ob Förderung nötig ist – und/oder indem sie sich inspirieren lässt und eigene Projekte startet.


Feedback willkommen

Wenn du Lehrkraft bist oder an Schule arbeitest:

Welche der Fördervarianten wirkt sinnvoll? Und was müsste passieren, damit Schulen wirklich mitmachen können – ohne zusätzlichen Stress?



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